Die Schülerinnen und Schüler der 2. bis 5. Klassen, die am Drehtürmodell teilgenommen haben, wählten sich selbst ein Thema, mit dem sie sich während des Schuljahres beschäftigen wollen. Im Laufe des Schuljahres haben sie sich diesem Thema in Eigenregie gewidmet und nach eigenem Ermessen umgesetzt.
Für den Abschlussabend am 3. Juni 2026 hat jede/r eine kurze Präsentation erstellt und vor Publikum über ihr oder sein Projekt gesprochen. Auszüge daraus können Sie im Folgenden nachlesen.
Mag. Daniela Denner
Projektbetreuerin der Begabtenförderung
Noch ein Hinweis:
Es handelt sich hierbei um KEINE (vor-)wissenschaftlichen Arbeiten, sondern eher um journalistische Projekte. Daher bitten wir um Nachsicht, dass nicht immer alle Quellen in entsprechender Weise angegeben wurden. Vielen Dank!
Wir haben uns dafür entschieden uns mit diesem Thema zu befassen, weil wir beide ein Herz für Tiere haben und weil es ein Thema ist, das jeden etwas angeht. Es ist wichtig, dass wir nicht wegsehen und uns mit solch ernsten Themen beschäftigen, denn das Aussterben von Arten ist neben der Klimakrise eine der größten Bedrohungen für uns Menschen.
Das Erschreckendste, das wir herausgefunden haben, war, dass es von manchen Tierarten nicht einmal mehr hundert lebende Exemplare gibt. Und wer ist daran schuld? Hauptsächlich wir Menschen selbst.
Unsere Informationen haben wir von verschiedenen Seiten aus dem Internet (z.B. der offiziellen Roten Liste der IUCN oder dem WWF).
Ich habe mich für das Thema entschieden, weil ich finde das jeder und jede wissen sollte, was Nachhaltigkeit bedeutet, und weiß, wie man sie im Alltag berücksichtigen kann.
Mich fasziniert, dass ich so viel über Nachhaltigkeit noch gar nicht wusste, und wie einfach es sein kann, sie in sein oder ihr Leben einzubringen.
Ich habe recherchiert, was Nachhaltigkeit ist, und gehe besonders auf das Thema Mode ein.
Ich finde Nachhatigkeit geht jeden etwas an! Also informiere dich gut und rette ein bisschen die Welt.
Ich habe Kanada gewählt, da ich dieses Land mag und im Sommer mit meiner Familie hinreise. Deswegen will ich vor dieser Reise etwas mehr über Kanada wissen. Dieses Land ist irgendwie besonders, neben den großen Städten wie Toronto, Halifax und Ottawa gibt es auch ein großes Tierreich. Eines dieser Tiere ist der Bär, er ist in Kanada sehr bekannt. Auch die Natur in Kanada ist nie zu unterschätzen. Die Informationen habe ich mir aus dem Internet und Reiseführern geholt.
Ich habe mir das Thema Vererbungslehre ausgesucht, weil ich mich schon immer für Biologie interessiert habe. Und ich dachte mir, dass dieses Thema eigentlich gut dazu passen würde. Außerdem hat es mich schon länger fasziniert, wie gewisse Dinge vererbt werden können. Ein Beispiel sind Tics, da ich selbst auch welche besitze und mich frage, ob ich denn diese geerbt habe bzw. an meine Kinder vererben werde. Durch meine Biologielehrerin, Internetrecherchen und Bücher habe ich mich genauestens über die Vererbungslehre informiert und die wichtigsten Informationen aufgeschrieben.
Hi, ich habe mich für das Thema Religion im 2.Weltkrieg in Österreich entschieden, weil mich geschichtliche Themen schon immer sehr interessiert haben. Und ich schaue auch oft Dokus, was meine Begeisterung für dieses Thema geweckt hat. Mich fasziniert an dem Thema vor allem die Lebensweise der Menschen und die Unterdrückung damals. Meine Quellen kommen vor allem aus dem Internet, weil in den meisten Büchern wenig darüber zu finden ist.
Hallo! Wir sind Rosa und Kathi aus der 3D.
Wir haben dieses Jahr beschlossen, eine Kurzgeschichte zu schreiben, um den Leuten zu zeigen, was man alles mit genug Fantasie und Kreativität erreichen kann. Geschichten zu schreiben hat uns schon immer sehr fasziniert und wir freuen uns, dass wir die Möglichkeit bekommen haben, unserer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Hallo, wir sind Annika und Melanie. Heuer möchten wir euch unser Thema, die Titanic, vorstellen. Unser Interesse wurde durch das lange Grübeln darüber, welches Thema wir nehmen sollten, geweckt. Nach der ersten Recherche fanden wir das Ganze noch interessanter. So kamen wir dazu die Titanic zu wählen.
Unser Projekt widmet sich der Handynutzung der Schüler des BG/BRG Wolkersdorf. Wir haben zu diesem Thema eine Umfrage an unserer Schule gemacht, da es uns interessiert, wie sich die Handyaktivität im Alter entwickelt. Außerdem haben wir am österreichischen Handyexperiment teilgenommen, um unsere Erfahrungen hier mit Ihnen zu teilen. Zusätzlich informierten wir uns noch über die Gefahren, die das Handy durch seine Funktionen mit sich bringt, wie zum Beispiel Tracking oder Hacken.
Hallo, ich interessiere mich schon seit sehr langer Zeit für das Thema Aerodynamik. Ich habe es gewählt, weil ich die Kunst des Fliegens sehr spannend finde. Es ist faszinierend zu sehen, wie ein Vogel die Schwerkraft nutzt, um sich in die Luft zu erheben. Um mir selbst einen Eindruck von dem Thema zu machen, habe ich einige Webseiten besucht. Außerdem informierte ich mich in einigen Büchern und Lexika darüber. Es ist interessant zu beobachten, wie sich ein Vogel auf die Reise in den Himmel begibt.
Ich habe das Thema Pflanzengifte gewählt, da ich mich sehr für Gifte und Giftmorde interessiere. Zuerst wollte ich das allgemeine Thema „Gifte“ wählen, aber dieses Thema war zu groß und umfangreich für die Präsentation am Abschlussabend. Deshalb habe ich mich auf das Thema Pflanzengifte konzentriert. Pflanzengifte sind interessant, weil sie einerseits gefährlich sein können, andererseits aber auch in der Medizin verwendet werden. In meiner Präsentation möchte ich erklären, welche Pflanzengifte es gibt, wie sie wirken und wofür sie genutzt werden können und was man gegen eine Vergiftung tun kann.
Im PDF kann man aber auch nachlesen, was ich über Tiergifte, chemische Gifte und Gifte in der Geschichte zusammengetragen habe.
Seit ich fünf Jahre alt bin, lese ich. Mit sieben Jahren habe ich bereits die Harry Potter-Reihe verschlungen. Bücher sind ein Teil meines Lebens und ich lese jedes Jahr sicher an die 100 Bücher. Von diesem Punkt aus war es zu meinem eigenen Buch nicht weit. Ich habe bereits in der 1. und 2. Klasse Gymnasium mehrere kurze Geschichten und Anfänge von längeren Büchern verfasst. Aber dieses Projekt war das erste Mal, wo ich wirklich länger und konzentriert bei der Sache geblieben bin. Ich bin stolz auf das Ergebnis, auch wenn ich sicher schon besseres geschrieben habe.


Ich habe mich für die Themen „Die Tiefen der Meere“ und „Meeresverschmutzung“ entschieden, weil ich seit klein auf davon träume, eine Meeresbiologin zu werden. Die tiefsten Punkte der Ozeane sind unfassbar faszinierend und ich möchte unbedingt mehr darüber herausfinden. Die Meeresverschmutzung ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, weil wir alle dazu beitragen. Mir ist es wichtig, dass die Ozeane eine gesunde Zukunft haben. Ich habe mich mit vielen Dokumentationen auseinandergesetzt und mich ebenfalls auf Wikipedia informiert.
Mein Name ist Noah Reinthaler, Schüler der 4b am BG/BRG Wolkersdorf und mein Projekt bezieht sich auf die Habsburger. Wie bei vielen meiner historischen Interessen wurde das Interesse durch meinen Großonkel geweckt. Als wir, also meine Großeltern und ich, ihn in den Sommerferien besuchten, zeigte er uns Bilder von seinem Faschingskostüm: Kaiser Franz Joseph I. Damals galt mein Interesse eher Napoleon I. Doch irgendwie kamen wir auf seinen Namenspaten, Maximilian I., zu sprechen. Dann zeigte er mir seinen Hobbyraum voll mit Büchern über das Hause Habsburg. Außerdem viel mir einige Monate später, beim alljährlichen Weihnachtsessen, ein Block mit Regentschaftsjahren verschiedener Habsburger in einem Regal neben dem Klo auf. Das war der Funke, welcher das Feuer entfachte. Besonders faszinierten mich Aufstieg, Instandhaltung und Fall des Weltreiches, aber auch die Doppelrivalität mit Franzosen und Türken. Über die Jahre hatte sich so viel Wissen aus Büchern, Dokumentationen und Gesprächen mit meinem Großonkel angehäuft, dass ich dies irgendwie zu Papier bringen wollte, was mir genau durch dieses Projekt ermöglicht wird.
Ich habe mich in diesem Schuljahr intensiv mit der rekordbrechenden Eras Tour von Taylor Swift beschäftigt. Schon seit einigen Jahren bin ich ein großer Fan der Singer-Songwriterin, und ihre Musik begleitet mich schon lange. Leider hatte ich nicht das Glück, selbst eines ihrer Konzerte zu besuchen, da die Shows in Wien abgesagt wurden. Trotzdem habe ich die Tour über Livestreams verfolgt und so die besondere Atmosphäre und die Begeisterung der Fans miterlebt und mitgefeiert.
Ich habe mich für dieses Thema entschieden, weil ich es wichtig finde, dass Menschen verstehen, dass es bei Intelligenz um mehr geht als nur logisches Denken, Zahlen oder Buchstaben. Sie umfasst auch kreative, emotionale und praktische Fähigkeiten, die unser Handeln und unsere Welt prägen.
Jane Goodall ist eine berühmte Verhaltensforscherin und UN-Friedensbotschafterin. Sie zeigte, dass wir Menschen und die Schimpansen viele Gemeinsamkeiten haben. Sie hat nie studiert, aber die Wissenschaft durch Ihre Entdeckungen auf den Kopf gestellt. Schimpansen benutzen Werkzeuge, zeigen Verhalten von Liebe und Abneigung, haben einen eigenen Charakter, bauen sich Schlafplätze und halten innerhalb der Familie zusammen. All das wissen wir nur durch Janes Forschungen. Der Mensch nimmt ihnen jedoch den Raum zum Leben. Dies merkt auch Jane Goodall, und anstatt sich einfach der beginnenden Bedrohung für die Tiere hinzugeben, wird sie zu einer UN-Friedensbotschafterin, um die Zukunft der Schimpansen zu sichern. Selbst im hohen Alter versuchte Jane Goodall das Verständnis der Menschen für Tiere zu vertiefen. Sie hat Durchhaltevermögen, Mut und starken Willen bewiesen, nicht nur für Schimpansen, sondern auch für die Zukunft von uns Menschen. Genau aufgrund dieser Eigenschaften habe ich sie für meine Arbeit ausgesucht. Jane Goodall hat die Welt verändert, sie hat den Lebensraum von Tieren und Pflanzen beschützt und den Menschen Beispiele von Lösungen für eine bessere Zukunft gegeben.
Wieso ich dieses Thema gewählt habe?
Einerseits weil ich sehr Medizin-interessiert bin, andererseits weil speziell bei Gehirntumoren die Sterberate sehr hoch ist und ich es wichtig fand, nochmals darauf aufmerksam zu machen. Ich habe mich dieses Jahr sehr viel mit diesem Thema befasst und viele neue und interessante Sachen erfahren, die ich davor noch nicht wusste und gerne teilen möchte.
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