Schüler_innen für weniger Verkehr vor der Schule

Bürgermeister Ing. Dominic Litzka und Orstvorsteher Johannes Rinnhofer besuchen die Projektpräsentation und überraschen mit einer Ankündigung.

Die 3B diskutierte in Religion mit ihrem Prof. Ringhofer über das Thema Verantwortung für die Umwelt. Dabei stand ganz stark die Frage im Raum: Was können wir schon tun? Dabei wollten wir nicht stehenbleiben und viele spannende Ideen wurden geboren. Schließlich einigten wir uns auf das Thema Autos vor der Schule und vereinbarten ein schrittweises Vorgehen. Wir wollten nicht gleich mit einem Fußballspiel am Platz der Generationen beginnen, da uns klar wurde, dass die Erwachsenen und manche Kinder kein Verständnis dafür haben würden.  So fanden zwei Aktionstage als erster Schritt statt, an denen wir Autofahrer befragten und Handzetteln austeilten, eine Statistik anfertigten, mit Plakaten und Verkehrsschilder demonstrierten.

Wissenscchaftliche Grundlagen

Quelle: www.vcoe.at

Statistik

 

Am Montag den 13.5. , einem trüben und kühlen Tag an dem es aber nicht regnete, hielten vor Schulbeginn am Platz der Generationen 90 Eltern mit ihren Autos um in den meisten Fällen ein Kind aussteigen zu lassen. Im selben Zeitraum fuhren 37 Autos und 7 LKWs oder Lieferwagen durch, ohne anzuhalten. Dazu kamen 10 Busse, die jeweils geschätzte 50 Kinder aussteigen ließen. Am Freitag den 7.5., einem sonnigen, aber frischen Morgen blieben 71 Autos stehen, 42 Autos und 7 LKWs fuhren durch, und ebenso 10 Busse hielten.

 

Montag 13.5.2019 Freitag 17.5.2019
Autos angehalten 90 71
Bus 10 10
Autos durchgefahren 37 42
LKW/Lieferwagen 9 7
Gesamt 146 130
 
   

Ergebnisse der Befragung

Wir konnten beobachten, wie gefährlich die Situation für Radfahrer ist, da es keine klare Trennung der Fahrspuren gibt und PKWlenker_innen nicht wissen wo sie halten sollen.

Die Befragen der Autofahrer gab uns interessante Erkenntnisse:

Eine knappe Mehrheit der Befragten führt ihre Kinder täglich zur Schule glaubt ebenso, dass eine das Auto sei die sicherste Möglichkeit, ihr Kind in die Schule zu bringen sei. Eine überwiegende Mehrheit gab aber an, dass ihr Kind auch andere Möglichkeiten hätte, zur Schule zu kommen.

 

Forderungen

  •  Aufklärungsarbeit ist notwendig, da das Auto erwiesenermaßen die gefährlichste Möglichkeit ist, das eigene Kind zur Schule zu bringen.
  • Für jene, die keine andere Möglichkeiten haben, als mit dem Auto zur Schule zu gelangen, müssen alternative Haltemöglichkeiten geschaffen werden.
  • Das Halten sollte für Privat-PKW im Bereich des Platzes der Generationen ebenso verboten sein, wie das Parken.
  • Wir werden in einem nächsten Schritt, dem neuen Bürgermeister unsere Forderungen und Erkenntnisse vorlegen.

Reaktion des Bürgerrmeisters

Für uns überraschend kam die prompte Zusage des Herrn Bürgermeisters Ing. Dominic Litzka, sich der Problematik nicht nur anzunehmen, sondern schon in den Ferien konkrete Maßnahmen zu ergreifen.  Wir bekamen die Zusage, dass ein neuer Haltebereich östlich der Schule eingerichtet werden wird und dass die Gemeindeleitung ein ganzheitliches V erkehrskonzept im Gemeinderat diskutieren wird.

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