Soziales

Projekt Xchange

 

Im Rahmen des kostenlosen Projekts Xchange des österreichischen Roten Kreuzes empfing die Französisch-Gruppe der 3B einen Gast, der aus der Republik Elfenbeinküste stammt. Die Schülerinnen konnten nicht nur ihre Sprachkenntnisse unter Beweis stellen, sie bekamen auch Einblick in das Leben der Menschen dort.

Die sogenannten Botschafterinnen und Botschafter des Projekts sind Menschen mit Migrationshintergrund, die vorrangig von ihrem Land und ihrer persönlichen Geschichte berichten und Fragen dazu beantworten. Sie bringen die Welt in unsere Schule. So bekommen Kinder und Jugendliche einen realen Bezug zum Leben jenseits ihres gewohnten Umfelds.

Für die 3B-G war der Besuch nicht nur in sprachlicher Hinsicht eine wertvolle Erfahrung. Er hinterließ auch im Hinblick auf interkulturelles Lernen einen bleibenden Eindruck.

Maga Astrid Schernhammer

Generationsübergreifendes Lernen

Spiel und Spaß mit Jung und Alt

Ein Vormittag mit einer anderen Generation

 

Am 23.Mai 2017 kamen nach Begegnungen und Gesprächsphasen mit den 5. Klassen, im Rahmen des regelmäßigen Projektes „Generationen übergreifendes Lernen“ im Pflegeheim, Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses zu einem bewegten Zusammentreffen im Turnsaal.

Anschließend sahen die Schülerinnen und Schüler das so:

„Die Bewohner des Pflegeheims waren sehr höflich und auch sehr dankbar und haben viele unserer vorbereiteten Stationen ausprobiert. Manche mussten anfangs noch motiviert werden, hatten dann aber sichtlich Spaß daran!“

„Es war spannend mit einer älteren Generation zu reden, weil ich Zugang zu neuen Erfahrungen und Sichtweisen bekam. Sie zeigten auch sehr viel Willenskraft und oft war ein Lächeln zu sehen!“

„Eine Frau, die einen Arm nicht benutzen konnte spielte mit den Füßen und auch mit dem Kopf den Ball. Die ganze Zeit lachte sie dabei!“

„Anfangs war das Turnen mit den Menschen aus dem Pflegeheim eher verkrampft und sie schienen schwer motivierbar. Dann tauten aber viele auf.  Es war schön zu sehen, wie sie sich zu körperlichen Aktivitäten bewegen ließen und über ihre eigenen Erfolge freuten!“

„Erstaunt waren wir, als alte Leute sich modernere Musik von uns wünschten!“

„In manchen von ihnen erwachten wohl hier auch Erinnerungen an die eigene Schulzeit!“

„Wir hatten eine schöne Zeit mit den Pensionisten. Wir haben viel getanzt und Sport gemacht!“

„Es war sehr lustig und ich überlege gerade wieder, ob ich in meiner beruflichen Zukunft auch etwas Soziales, vielleicht auch mit alten Menschen, machen will!“

 

Laufwunder

Das youngCaritas LaufWunder, Österreichs größter Kinder- und Jugendlauf, feiert zehnjähriges Jubiläum!

Beim LaufWunder geht es nicht um die Geschwindigkeit oder den Wettkampf, sondern um das gemeinsame soziale Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche im In- und Ausland. Das LaufWunder 2017 steht im Zeichen der Hilfe für wohnungslose Kinder und Jugendliche in Österreich und Osteuropa. Unser Ziel: Junge Menschen sollen nachts nicht auf der Straße oder in Abbruchhäusern schlafen müssen!

Die TeilnehmerInnen suchen nach UnterstützerInnen (Sponsoren, Paten), die einen frei gewählten Betrag pro Runde spenden. Je mehr Runden die SchülerInnen dann laufen, desto näher kommen wir unserem gemeinsamen Ziel! Das LaufWunder zeigt auch, dass soziales Engagement nicht nur extrem wertvoll ist, sondern auch viel Spaß machen kann. Das bunte Rahmenprogramm sorgt für Unterhaltung, gibt den TeilnehmerInnen aber auch die Möglichkeit, sich spielerisch mit sozialen Themen zu beschäftigen.

Datum: 18. Mai 2017

Wo: Sportcenter Donaucity

Wer: 2. Klassen

(A. Ringhofer)

Laufwunder 2017

In Religion bekamen wir Sponsorenlisten, mit denen wir Sponsoren suchen konnten, die den Kindern zum Beispiel zwei Euro pro Runde spendeten. Um halb acht trafen sich die zweiten Klassen am Bahnhof Wolkersdorf. Mit dem Zug fuhren wir zu der Alten Donau. Dort war schon viel los, denn viele Klassen machten beim Laufwunder mit. Wir bekamen Schilder mit den Nummern, die auch auf unseren Sponsorenlisten waren. Diese befestigten wir mit Gummibändern. Um neun Uhr wurden die Klassen zum Start gerufen. Während die einen liefen, fuhren die anderen mit dem Roller, den Inlineskates oder mit Skateboards. Am Rand der Laufbahn war ein kleiner Stand aufgebaut, wo die LäuferInnen sich mit Wasser versorgen konnten. Dies war sehr wichtig, denn die Sonne schien heiß auf die staubige Rennbahn. Die Schüler liefen oder rollten exakt 45 Minuten. Nach dieser anstrengenden Zeit bekamen die Kinder ein wohlverdientes Eis. Außerdem konnten wir noch manche Stationen erledigen und uns ausruhen. Später war dieses Ereignis zu Ende und die Klassen machten sich auf den Heimweg. Die Anzahl der Runden erfuhren wir mithilfe von Urkunden.

Solvejg Rozanek, 2e

 Eine Schülerin aus der 2c berichtet:

„Dieses Jahr nahm unsere Klasse beim Laufwunder teil. Wir liefen und spendeten für das Projekt „Ein Weg für Elias“. Wir starteten bei gutem, sonnigen Wetter  und  hatten viel  Spaß beim Laufen. Leider gab es nur wenig Zeit für die Spielstationen, sonst war alles super.“

Zora Jezovic

 Andere freuten sich über das Eis nach dem Lauf und eine kleine Jause. Jene, die sich noch nicht beim Lauf oder Skaten/ Rollen verausgabt hatten, spielten noch kurz Fußball mit anderen Teilnehmern aus anderen Schulen.

Mag. Martina Hirschbüchler

Soziales Lernen in den 5. Klassen

 

Im heurigen Schuljahr gehen die zwei 5. Klassen in den SOL-Stunden neue Wege!

Wie schon im Vorjahr starteten die Klassen in der 1. Schulwoche am Donnerstag mit einem Teambuilding-Tag, der vom Outdoor-Pädagogen Michael Kienböck und seinem Team in der Sandgstettn gestaltet wurde. Der Freitag war dann der Beginn unseres multikulturellen Jahresprojektes: In gemischten Gruppen, bestehend aus SchülerInnen der 5A und 5B (mit ihren Klassenvorständen Mag. Gabriele Fabikan und Mag. Iris Mayer), sollte ein Picknick organisiert werden. Als Gäste besuchten uns 4 junge Asylwerber (Ibrahem, Raaed, Maher und Mohamed), die in Wolkersdorf wohnen; sie wurden von jeweils einer Gruppe zu ihrem Picknick eingeladen. Auch unsere beiden Schüler Doaa und Ali übten sich in der Gästerolle. Nach zwei Kennenlernspielen kam es zu einer munteren Plauderei und Schmauserei; am Ende wurde ein Steckbrief von jedem unserer Gäste auf einem Plakat festgehalten und präsentiert. Eine abschließende Feedback-Runde brachte das Ergebnis, dass es für alle ein schöner Tag mit vielen neuen Eindrücken war! (G. Fabikan)

Elternverein

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