Projekte/Exkursionen

Fair Trade

 Die vierten Klassen betreuen traditionell den Fair Trade Point. Durch dieses Projekt soll den Schülerinnen und Schülern der faire Handel, selbständiges Bewerben der Produkte und Eigenverantwortung beim Verkauf näher gebracht werden.

 

1. Halbjahr 2017: 4B

Im ersten Halbjahr löste die 4B diese Herausforderung mit viel Begeisterung und Eigeninitiative. Sogar ein eigener Tanz wurde einstudiert, den man auch am Tag des Gymnasiums bewundern konnte. Auf der Neuen Schulwebsite können sie dazu auch ein Video sehen.

2. Halbjahr 2017: 4A

 Im Rahmen der 16.Fairen Wochen, vom Südwind Niederösterreich veranstaltet unter dem Motto „Niederösterreich mit FAIRantwortung“, wurden wir von der Initiative Fair Trade  Wolkersdorf als Schule eingeladen bei der Verkaufsaktion am Hauptplatz in Wolkersdorf mitzumachen.

 

 

Kettenreaktionen der 4B, 4D und 4E

 

Dieses Projekt war in diesem Schuljahr die größte Aufgabenstellung im Unterrichtsgegenstand Technisches Werken. Unsere Klasse wurde in vier Gruppen, mit jeweils vier bis fünf Schülern aufgeteilt.

Bevor wir zu arbeiten begannen, schauten wir uns zahlreiche Videos von anderen Kettenreaktionen an. Mit den gesammelten Ideen und Informationen starteten wir, indem wir einen Plan entwarfen, wie unsere Kettenreaktionen aussehen könnten. Wir versuchten möglichst viele Reaktionen in unseren Skizzen einzubauen. Die Umsetzung unserer Ideen in die Wirklichkeit, erwies sich dann doch schwieriger, als wir uns dies vorgestellt hatten.

Während des Bauens entwickelten wir immer bessere Ideen und Konzepte und wollten diese auch verwirklichen. Die nächsten Werkstunden verbrachten wir daher größtenteils mit dem Ausprobieren der einzelnen Reaktionen.

Schon nach den ersten Stunden sahen wir, dass unsere Werkaufgabe nicht einfach war. Deshalb fingen wir an, zuerst alle Reaktionen aufzubauen und danach in einer Kette aneinanderzureihen.

Da jeder einzelne Gruppenteilnehmer eine Station bauen musste, war es wichtig, zuverlässig und konsequent zu sein. Natürlich unterstützten wir uns gegenseitig, aber wir mussten uns auch darauf verlassen, dass jeder seinen Beitrag zum Gelingen unserer Arbeit leistete. So sieht man, dass dieses Projekt unsere Teamfähigkeit gefördert hat, welche sicher für unser späteres Berufsleben wichtig ist.

Nach vielen Stunden und zahlreichen Zeitmessungen konnten wir unsere Reaktionen zusammenbauen und schließlich zur Beurteilung abgeben. In einem Zeitraum von elf Doppelstunden mussten also fünf Kettenreaktionen mit einer Mindestlaufzeit von dreißig Sekunden gebaut werden.

Doch bei der Überprüfung unseres Werkes stellten wir fest, dass die gewünschte Zeit nicht erreicht wurde. Deshalb bauten wir noch eine Kugelbahn. Leider scheiterten auch die nächsten Versuche und wir mussten uns mit einer geringeren Laufzeit zufrieden geben.

Trotzdem machte unser Projekt viel Spaß und hat mich dazu animiert, zu Hause eine weitere Kettenreaktion zu bauen.

Thomas Salfellner 4B, Krammer Irene                                                                                      

 

Exkursion nach Carnuntum

der 5A 5B mit Prof. Fabikan und Prof. Rettig

Im Rahmen eines Projektes des Geschichteunterrichts fuhren wir am 6. April 2017 nach Carnuntum. Dort lernten wir in einer spannenden Führung mehr über die Kultur und die Lebensweise der Römer. Wir gewannen einen großartigen Einblick in den Alltag und das Leben eines ausgestorbenen Volkes. In dieser zweistündigen Tour über das Gelände sahen wir Häuser, Ställe, eine Markhalle und eine Latrine, welche damals als wichtiger Treffpunkt der Gesellschaft diente. Besonders faszinierend war der Besuch einer typisch römischen Therme, die aus Bädern, Saunen und Ruheräumen bestand. Doch das Highlight des Ausflugs war die Besichtigung der Gladiatorenarena außerhalb des Zentrums.  

(Bericht verfasst von: Anna Strobl-Deltl und Johanna Semrad)

Reise in die Urgeschichte

Von der Steinzeit bis in die Eisenzeit

 

Am 16.11.2016 fuhren die 2a,2b,2c,2d,2e ins Urgeschichtsmuseum im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya.

Klassenweise warfen die Klassen in einer Outdoor-Überblicksführung durch das Freigelände einen Blick zurück auf Highlights aus 40.000 Jahren Menschheit. Im archäologischen Freigelände eröffneten originalgetreue Nachbauten von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden von der Steinzeit bis zur Eisenzeit den Schülern einen Blick in vergangene Lebenswelten Mitteleuropas.

Die Schüler durften aktiv auch selber mit Speeren auf ein (Strohballen)- Mammut schießen und versuchen, Funken zu schlagen. Unsere Erfolge beim Feuermachen und bei der „Nahrungsbeschaffung“ waren jedoch leider eher mäßig. Gott sei Dank ist es heute leichter, an Essen zu kommen! Trotz Nässe und Kälte ein interessanter Tag für die SchülerInnen!

Mag. Claudia Naimer-Stach, Mag. Sandra Prosenbauer, Mag. Mag. Andreas Ringhofer, Mag. Gerhard Schwaigerlehner, Mag. Erika Steiner

72h ohne Kompromiss

6A: Jugendzentrum Steppenwolf

„Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal bei „72h ohne Kompromiss“ dabei und hatten gleich viel Glück. Unser Einsatzort war das Jugendzentrum Steppenwolf in St. Pölten, wo unsere Aufgaben das Bauen von Palettenmöbel und hängenden Blumenkisten aus Dachrinnen waren. Außerdem haben wir Schalldämmer zur Verbesserung der Akustik aufgeklebt. Das Highlight waren jedoch die Betreuer, die nicht nur nett waren, sondern mit denen man auch viel Spaß haben konnte.“

 Stella und Rebecca

6B: Friedenspfahl

Aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre, Krieg, Terror, Flüchtlingsthema oder ganz aktuell der Große Riss in unserer politischen Landschaft soll bei der Emmausgemeinschaft Lilienfeld ein grenzüberschreitendes Symbol aufgestellt werden, ein Friedenspfahl, um alle diese alten Werte des Miteinander Lebens wieder in Erinnerung zu rufen. Friede zwischen allen Religionen, Völkern und Lebensauffassungen ist das Thema des gemeinsamen Tuns.

Die Emmausgemeinschaft beherbergt Menschen, die entweder Hilfe beim Wiedereinstieg ins gesellschaftliche Leben nach Gefängnisaufenthalt brauchen  oder einfach unterstützungsbedürftig sind und sonst durch das soziale Netz fallen würden.

„Unsere Aufgabe war es, den bereits aufgestellten Friedenspfahl zu gestalten und den Platz rundherum mit einem Blumenbeet und einer Sitzgelegenheit zu gestalten. Trotz des kalten, regnerischen Wetters hatten wir viel Spaß, besonders beim Dönermann gleich nebenan. Beim Essen und Wuzeln haben wir auch die Bewohner des Hauses kennengelernt, die sehr freundlich und lustig waren.“

Martin, Alex, Fabi

5A/B: Unterstützung des "Haus Liebhartstal"

Unser Projekt: In einem Flüchtlingsheim Wände streichen und einen Flohmarkt zu dessen Gunsten veranstalten. Am Projektort, in der evangelischen Pfarre Ottakring hinterließ Pfarrerin Daniela bei uns großen Eindruck, mit ihrem unermüdlichen Engagement, ihrer Energie und vor allem ihrem Verständnis für die Flüchtlinge (und ihrem „Highway to Heaven“-Pulli).

Sie erzählte uns alles über das Flüchtlingsheim, das Haus Liebhartstal.  Anschließend wurden wir  von einem irakischen Ehepaar bekocht, das einst ein Restaurant geführt hatte. Es gab eine Art Lammeintopf und ein Nudelgericht mit Kräutern und unglaublich frisch schmeckendem Fladenbrot. Als wir ins unser Nachtquartier in einer katholischen Pfarre zurückkehrten, war es dort schon warm, doch im Laufe der Nacht wurde es kälter und kälter. Am nächsten Morgen wurden wir, komplett durchgefroren, von einem schrecklich gutgelaunten Herrn Professor geweckt, der immer lauter „Guten Morgen“ sang. Am Projektort ging es zunächst ans Abkleben und dann konnten wir endlich mit dem Streichen beginnen. Es war anstrengend, die Farbe spritzte an die abenteuerlichsten Orte und immer wieder kamen einem Teile der Wand entgegen. Die Bewohner der Zimmer waren allerdings sehr optimistisch, tatkräftig und sehr freundlich zu uns. Einige kochten für uns Kaffee, halfen beim Streichen oder steckten uns wundervolles Essen zu. Irgendwann drehte jemand laut die Musik auf und immer mehr Leute kamen aus den Zimmern. Es war sehr interessant für uns, sich mit ihnen zu unterhalten und ihre Geschichten zu hören. Als wir am Abend in unser Quartier zurückkehrten, waren wir ziemlich fertig, aber ziemlich stolz. Die folgenden Tage verbrachten wir mit der Vorbereitung und Durchführung eines Flohmarktes in der evangelischen Pfarre, dessen Erlös nun für Deutschkurse im Flüchtlingshaus Liebhartstal verwendet werden kann. Ella Semrad, 5A

Zum Seitenanfang